Januar 18, 2010 von Pirchner
Abgelegt unter Marktforschung
Mobile Tagging hat in Österreich großes Potenzial
Sogenannte Mobile Tags, zweidimensionale Strichcodes, die mit dem Handy abfotografiert werden können, tauchen immer öfter in Zeitschriften und auf Produktverpackungen auf. Zwar haben bisher erst 3% der Österreicher einen Mobile Tag selbst abfotografiert, allerdings halten 20% – also rund 1,4 Millionen Menschen – diese Möglichkeit grundsätzlich für sehr interessant oder interessant, wie eine aktuelle Online-Studie der GfK Technologiemarktforschung mit 500 Befragten zeigt.
Bei jungen Konsumenten bis 29 Jahre sind es sogar 37%, die sich für Mobile Tagging interessieren. „Das Potenzial für diese neue Form der Kundenansprache ist in Österreich gegeben – speziell in jungen Zielgruppen. Wir sprechen hier immerhin von rund 600.000 Personen und im Normalfall heavy usern, wenn man nur die 15- bis 29-Jährigen ins Kalkül zieht.“, so Robert Madas von der GfK Austria Technologiemarktforschung. Immerhin rund 25% der Österreicherinnen und Österreicher haben schon einmal von Mobile Tags gehört.
Scannt man einen Mobile Tag mit dem Handy ein, erhält man einen bestimmten Inhalt auf dem Display seines Handys, wie z.B. einen Gutschein oder zusätzliche Produktinformationen. In asiatischen Märkten, insbesondere in Japan, erfreuen sich Mobile Tags bereits großer Beliebtheit.
Location Based Services mit ähnlich großem Potenzial
Auch Location Based Services – also Informationen auf das Handy aus der aktuellen, näheren Umgebung während man unterwegs ist – sind für 20% der Befragten grundsätzlich sehr interessant oder interessant. Das Abrufen von zusätzlichen Informationen mit dem Handy, wenn man vor einem Schaufenster oder einem Plakat steht ist gar für 27% der Österreicher interessant. Hier zeigt sich ebenfalls: Je jünger die Zielgruppe, desto größer ist das Interesse an solchen Inhalten.
„Ausschlaggebend für die erfolgreiche Nutzung dieses Potenzials wird die Umsetzung sein: Die transportierten Inhalte müssen dem Konsumenten einen Mehrwert bieten sowie einfach und ohne technische Hürden abrufbar sein“, so Robert Madas.
Mehr Informationen bei: Mag. Robert Madas, Tel. 0043 1 71710 149, robert.madas@gfk.com

